Gehen Sie durch eine kommerzielle Bäckerei oder Tiefkühlkostfabrik und Sie werden den gleichen Engpass in jeder Schicht erleben: Das Produkt läuft problemlos durch einen Ofen oder eine Fritteuse, aber dann trifft es auf den Kühltunnel und alles wird langsamer. Der Gürtel kann die Wärme nicht schnell genug abgeben. Feuchtigkeit bleibt bestehen. Es bildet sich Kondenswasser. Produktionslinien drosseln. Diese Einschränkung verschwindet endlich.
Der Wabengürtel – auch Flachdrahtgürtel genannt – besteht aus geformten Flachdrahtstreifen, die durch Querstäbe verbunden sind, die über die Breite des Netzes verlaufen. Sein charakteristisches Merkmal ist ein offenmaschiges sechseckiges Muster mit einer offenen Fläche von bis zu 90 %. Das bedeutet, dass Wasser, Reinigungslösungen und Schmutz direkt durchfallen und sich nicht auf der Oberfläche sammeln. In einer Hühnerzerlegungslinie berichten Bediener von einer Reduzierung der Spülzeit um 40 % im Vergleich zu Bändern mit festem oder dichtem Gewebe. Noch wichtiger ist, dass ATP-Tupfertests – der Industriestandard für Oberflächenhygiene – nach Standardreinigungszyklen durchweg 60–70 % niedrigere Werte zeigen.
Was ist mit anderen Open-Mesh-Optionen? Das Drahtgeflechtband – typischerweise ein ausgewogenes Gewebe aus ineinandergreifenden Spiralspulen – bietet ein gutes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht, hat aber einen Haken: Die Schnittpunkte zwischen den Spulen fangen kleine Partikel ein. Selbst bei Hochdrucksprühgeräten mit 1.500 psi bleiben einige Fragmente zwischen den Drahtschlaufen hängen. Mit der Zeit zersetzen sich diese eingeschlossenen Rückstände und es entsteht ein Biofilm, der bekanntermaßen schwer zu entfernen ist. Eine Geflügelfabrik in Georgia tauschte ein gewebtes Drahtband gegen ein Wabendesign und verkürzte die wöchentlichen Tiefenreinigungsstunden von acht auf drei – und bestand dennoch die USDA-Inspektionen mit Spielraum.
Dann gibt es noch das Flat-Flex-Band – die ursprüngliche offenmaschige Lösung, die aus mehreren Edelstahlsträngen besteht, die in einem Ziegelsteinmuster verbunden sind. Mit einer offenen Fläche von bis zu 86 % fördert es einen schnellen Luftstrom beim Backen, Braten, Kühlen, Trocknen und Gefrieren. Seine einschichtige Struktur sorgt für eine geringe Bandmasse und eine hohe Festigkeit und ist somit ideal für den direkten Produktkontakt. Flat-Flex-Bänder sind vom USDA für den direkten Lebensmittelkontakt zugelassen und weisen keine versteckten Spalten auf, in denen sich Schmutz festsetzen könnte.
Die Flachdrahtkonstruktion mit positivem Antrieb des Wabenbandes eignet sich besser für Anwendungen, bei denen die Genauigkeit der Bandführung und die strukturelle Steifigkeit wichtiger sind als die maximale offene Fläche – wie z. B. Washdown-Förderer, Entwässerungstische und Leitungen, die schwerere oder weniger gleichmäßige Lasten transportieren. In der Praxis nutzen viele Standorte beides: Flat-Flex-Förderer für den direkten Produkttransport und Honeycomb-Förderer für Entwässerungs-, Transfer- oder Waschbereichsförderer innerhalb derselben Linie.
Das Ergebnis ist eine schnellere Abkühlung, eine effizientere Trocknung und eine sauberere Entwässerung. Die Zeiten, in denen Produktionslinien langsamer wurden, weil das Band keine Wärme oder Feuchtigkeit abgeben konnte, sind endlich vorbei.